Sprachförderung durch Studierende in Mannheimer Grundschulen

Leitung: Dr. Dieter Thoma

Projektkoordination: Josephine Gruber

E-Mail: jgruber@mail.uni-mannheim.de

Projektpartner: Stadt Mannheim

 

  

Projektbeschreibung

Die Beherrschung der deutschen Sprache erweist sich in der Schule – wie in der gesamten Bildungsbiographie – als Schlüsselkompetenz, deren Fehlen nicht nur im Fach ‚Deutsch’ zu negativen Folgen führt. Es ist also besonders wichtig, Migrantenkindern, die in ihrem außerschulischen Alltag häufig kaum in Kontakt mit Deutsch kommen, Freude und Spaß an neuem Sach- und Fachwissen und an interessanten Geschichten in Deutsch zu vermitteln. Ein Schwerpunkt der Förderung liegt im Bereich der mündlichen und schriftlichen Sprachproduktion und des Verstehens von Texten in unterschiedlichen Fächern. Trotz des spielerischen Charakters verläuft der Förderunterricht systematisch; einzelne grammatikalische Bereiche sowie unterschiedliche Wortfelder werden gezielt gefördert.

Das Projekt ermöglicht jedes Jahr 50-60 Studierenden der Universität Mannheim bereits während ihres Studiums Erfahrungen und Handlungskompetenzen auf dem zukunftsträchtigen Gebiet „Deutsch als Zweitsprache“ zu erwerben und eigene Förderideen supervidiert umzusetzen, soziale Kompetenzen zu erwerben und gesellschaftliches Engagement zu zeigen. Die Sprachförderung wird von Studierenden mit linguistischen Vorkenntnissen und Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit durchgeführt, die zuvor in einem Workshop auf ihre Aufgaben vorbereitet und während des Projektes von der Forschungs- und Kontaktstelle in einem Praxisseminar supervidiert werden. Dank unseres Kooperationspartners können wir den Einsatz der Studierenden auch finanziell honorieren.

Intensive Sprachförderung an Grundschulen mit hohem Förderbedarf in Kooperation mit der Heinrich-Vetter-Stiftung

Finanziert durch zunächst die Heinrich-Vetter-Stiftung und dann durch die Stadt Mannheim betreut der Lehrstuhl seit 2003 Studierende, die an Mannheimer Grundschulen den Deutscherwerb von Kindern mit hohem Förderbedarf unterstützen. An 10 ausgewählten Grundschulen werden insgesamt durchschnittlich 350 Kinder pro Jahr gefördert. Im Rahmen dieses Projekts bereiten Studierende für die Dauer eines Schuljahres zweimal wöchentlich mit Gruppen von jeweils sechs Kindern in spielerischer Form Unterrichtsinhalte vor und nach.

 

 

 


 
 
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